Schmuckgestaltung by Aileen Dawe

Donnerstag, 19. Januar 2017

5 Steps to be creative


Gerade in meiner Studienrichtung und in meiner späteren Branche ist Kreativität die Voraussetzung, um langfristig erfolgreich zu sein. Wie oft ich letztendlich aber ratlos vor meinen Aufgaben stehe und keine Ahnung habe, wie ich das schaffen soll, weiß fast niemand. Von mir wird einfach erwartet, dass ich meine Kreativität ständig und überall abrufen kann, egal für welchen Anlass, egal ob privat oder beruflich. Dass ich aber leider viel öfters als gewollt in meinem Kreatief stecke, darf ich mir nicht anmerken lassen. Der Schalter in meinem Kopf ist dann einfach umgelegt und hakt so sehr, dass ich ihn nicht wieder einschalten kann. Die Luft ist dann einfach raus, und das war für mich nicht immer einfach zu verstehen, denn diese Situation setzt mich noch mehr unter Druck als gewöhnlich.
Was ich für mich selbst erst einmal wirklich lernen musste, ist, dass ich nicht immer und auf Abruf kreativ sein kann. Kreativität ist nun einmal eine Kopfsache. Wenn der allerdings mit zu viel anderem Kram vollgestopft ist und die Gedanken nur so brodeln, funktioniert einfach gar nichts.

Was, wenn mir nun aber doch langsam die Zeit im Nacken hängt? Wenn sie auf der Schulter lastet wie ein Stein, weil der Tag der Präsentation, der Tag der Abgabe immer näher rückt? Eigentlich ist das alles nur eine Frage der eigenen Einstellung und eine Sache der Motivation, die meiner Meinung nach einen Großteil von allem ausmacht. Wenn mir allerdings etwas schwerfällt oder mir ein vorgegebenes Thema nicht gefällt, lässt meine Motivation automatisch nach, ob ich will oder nicht. Man hängt sich nicht so sehr dahinter, wie man eigentlich könnte, sondern schiebt es vor sich her, Tag für Tag, Woche für Woche. Man hat ja schließlich noch andere Dinge zu tun, die einem in dem Moment wichtiger erscheinen. Man lässt das Unangenehme einfach nebensächlich werden. Leider führt das im Gegenzug immer wieder zum gleichen Ergebnis: noch mehr Druck.

Aus diesem Grund hier meine 5 Tipps, wie man seine Gedanken Gedanken lassen sein kann und seiner Kreativität damit freien Lauf lässt.


1. Irgendwo ist immer ein Anfang

Mir fällt es manchmal einfach unglaublich schwer, einen Anfang zu finden. Vor allen Dingen, wenn ich selbst für mein Thema verantwortlich bin - man möchte es schließlich gut machen und komplett hinter dem stehen, was man macht. Egal, was zu erledigen ist, setz dich in Ruhe hin, vielleicht mit Lieblingsmusik, die dich ein wenig von der höchsten Konzentrationsphase ablenkt (denn die braucht man definitiv nicht, um kreativ zu sein) und fang einfach an. Irgendwie, egal ob es erstmal der größte Schrott ist (es kann ja dann nur besser werden) oder es gleich der Entwurf wird.
Kreativität braucht im ersten Moment kein großes Denken, sondern einfach nur Tun.


2. Kleine Ziele setzen

Auch wenn ich unter Zeitdruck stehe, versuche ich nicht meine ganze Präsentation auf einen Schlag fertigzustellen. Klar wäre es schön, wenn man sich nicht weiter darüber den Kopf zerbrechen müsste, aber Qualität geht in diesem Fall meist vor Quantität. Weniger ist oft mehr. Kleinere Ziele sind schneller zu erreichen, motivieren mehr als sich gleich an das große Ziel zu klammern und sind effektiver, um kreativ zu bleiben. Durch diese Strategie bleibt das Zeitmanagement realistischer und man kommt besser voran. Ich habe lieber drei sehr gute Entwürfe, die mir wirklich gefallen, als 20 schlechte, die ich nur vorstelle, weil ich muss und auch nichts Besseres habe.


3. Weg vom Schreibtisch!

Gerade für Kreativität ist der Schreibtisch die größte Hemmung. Wir assoziieren mit dem Schreibtisch konsequent Arbeit, Stress und Druck, das ist völlig normal. Wenn man kreativ sein will oder sein muss kann man das einfach überall besser als am Schreibtisch. Mir fällt es am leichtesten kreativ zu sein, wenn ich entspannt bin - beim Lesen, beim Joggen, beim Schlafen (ja, manchmal hilft mir auch Träumen). Mittlerweile besitze ich sogar keinen Schreibtisch mehr, denn er war für mich grundsätzlich immer nur ein Ablageplatz und hat mir Platz weggenommen. Daran gearbeitet habe ich so gut wie nie.


4. Bewusst Kreativitätspausen einplanen

Wenn man bemerkt, dass nichts Produktives dabei herauskommt oder einem die Decke auf den Kopf fällt, hilft wirklich nur eins: eine kleine Auszeit. Leg die Entwürfe und den Laptop zur Seite. Komplett. Mach dir einen Kaffee, hör Musik, sing dabei laut mit oder geh an die frische Luft, um wortwörtlich Abstand zwischen dir und deiner Arbeit zu bringen. In den meisten Fällen kommt die Kreativität von ganz allein wieder zurück, wenn der Kopf wieder frei für neue Ideen ist.


5. andere Meinungen einholen

Wie oft mir meine Familie oder meine Freunde schon den ultimativen Tipp gegeben haben (und es nebenbei noch nicht einmal merkten) kann ich gar nicht mehr zählen. Wenn man stundenlang über ein und derselben Sache hängt, kann man auch in diesem Fall "betriebsblind" werden. Man sieht nur noch das Fehlerhafte, das, was irgendwie nicht reinpasst und ist nicht mehr objektiv genug, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich wende mich dann eigentlich immer an meine Mama, meinen Freund oder auch mal an eine Freundin. Ganz oft merken sie es noch nicht einmal, dass ich sie indirekt gerade um Tipps bete, manchmal erwähne ich es vorher aber auch ganz bewusst. Ein in dem Fall Außenstehender kann dir durch seine Unwissenheit manchmal mehr helfen, als man glaubt... :)



Ich hoffe, dass euch meine kleinen Hilfen fürs Kreativ-sein gefallen haben und euch weiterhelfen können :) Wie geht es euch, wenn ihr kreativ sein müsst? Schreibt gern eure persönlichen Tipps in die Kommentare!
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